Wenn die Seele sich erinnert
Channeling, Energie und ein Weg, der 1987 begann
Manche Beiträge entstehen nicht aus einem Plan.
Sie klopfen einfach an.
So war es heute, als ich wieder ein Channeling von Sabine Sangitar hörte. Ich kenne ihre Channelings schon seit vielen Jahren und nehme die Energien dabei oft sehr intensiv wahr.
Das ist für mich also nichts Neues.
Und doch war heute etwas anders.
Während ich zuhörte, war plötzlich dieser sehr klare innere Impuls da:
Schreib darüber.
Nicht, weil ich jemanden von Channeling überzeugen möchte. Nicht, weil ich meine persönlichen Erfahrungen zu einer allgemeingültigen Wahrheit erklären will.
Sondern weil auch persönliche Erfahrungen erzählt werden dürfen.
Und weil mich das heutige Channeling an einen Weg erinnert hat, der für mich schon vor beinahe vier Jahrzehnten begann.
Zurück ins Jahr 1987
Es gibt Jahre im Leben, die rückblickend wie eine Wegmarke erscheinen.
Für mich gehört 1987 dazu.
Damals gab es in unserem Ort ein Reiki-Centrum. Es war ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen spirituellen Erlebens. Dort kam ich mit Reiki, Einweihungen, Meditationen und Channelings in Berührung.
Es war auch die Zeit der Harmonischen Konvergenz von 1987, einer weltweiten spirituellen Bewegung, bei der sich Menschen an vielen Orten zu Meditationen und Friedensgebeten versammelten.
Ich war damals noch am Anfang meines eigenen spirituellen Weges.
Und doch erlebte ich etwas, das sich mir tief eingeprägt hat.
Zum ersten Mal nahm ich während dieser Einweihungen und Channelings Energien wahr, die ich als außergewöhnlich intensiv, hochschwingend und transformierend empfand.
Wie beschreibt man so etwas nach fast vierzig Jahren?
Vielleicht gar nicht vollständig.
Denn manche Erfahrungen finden nicht zuerst im Denken statt.
Man spürt sie.
Im Körper.
Im Herzen.
In einer plötzlich entstehenden Weite.
In einer tiefen Stille.
Und manchmal in diesem schwer erklärbaren Gefühl:
Das kenne ich.
Manche Orte verschwinden – ihre Spuren bleiben
Das Reiki-Centrum von damals existiert schon lange nicht mehr.
Auch die Gemeinschaft, die sich dort gefunden hatte, löste sich später auf. Menschen gingen weiter, Lebenswege trennten sich, neue Wege entstanden.
Das gehört zum Leben.
Und doch verschwinden manche Erfahrungen nicht mit den Orten, an denen wir sie gemacht haben.
Sie ziehen mit uns weiter.
Vielleicht wie ein unterirdischer Fluss, den wir an der Oberfläche lange nicht sehen und der dennoch weiterfließt.
Heute weiß ich, dass vieles von dem, was damals begann, meinen späteren Weg mitgeprägt hat.
Meine Beschäftigung mit Reiki und Energiearbeit. Meine Suche nach einer Spiritualität, die nicht einengt, sondern weiter macht. Meine Offenheit für Erfahrungen, für die wir manchmal keine eindeutigen Worte haben.
Und vor allem meine Bereitschaft, meiner eigenen Wahrnehmung zuzuhören.
Meine Begegnung mit den Channelings von Sabine Sangitar
Die Channelings von Sabine Sangitar begleiten mich inzwischen ebenfalls seit vielen Jahren.
Ich höre sie nicht deshalb, weil mir jemand sagt, was ich glauben soll.
Ich höre sie, weil ich dabei etwas wahrnehme.
Für mich persönlich ist während vieler dieser Channelings eine intensive Energie spürbar. Manchmal empfinde ich sie als sehr fein, manchmal kraftvoll, manchmal öffnet sich eine tiefe innere Ruhe.
Das ist meine persönliche Wahrnehmung.
Ein anderer Mensch kann dasselbe Video ansehen und etwas vollkommen anderes erleben. Und auch das ist in Ordnung.
Spiritualität bedeutet für mich nicht, dass alle dasselbe glauben oder fühlen müssen.
Im Gegenteil.
Sie darf ein Raum sein, in dem wir unsere eigenen Erfahrungen machen und gleichzeitig die Erfahrungen anderer respektieren können.
Warum ich heute darüber schreibe
In letzter Zeit bin ich im Internet auch auf sehr negative Beiträge und Verleumdungen über Sabine Sangitar gestoßen.
Manche Darstellungen haben mich irritiert, weil sie mit dem, was ich selbst über viele Jahre erlebt und wahrgenommen habe, nicht übereinstimmen.
Ich möchte an dieser Stelle keine Auseinandersetzung mit diesen Texten führen. Ich möchte weder urteilen noch einen Streit darüber beginnen, wer recht hat.
Aber ich glaube, dass auch eine positive persönliche Erfahrung ihren Platz haben darf.
Kritische Stimmen dürfen existieren wenn sie fair sind.
Und ebenso darf jemand sagen:
„Meine Erfahrung ist eine andere.“
Genau das möchte ich mit diesem Beitrag tun.
Ich kann nur von mir sprechen. Von dem, was ich wahrnehme. Von dem, was bestimmte Channelings in mir auslösen. Und von der Erinnerung an jene frühen Erfahrungen in den 1980er-Jahren, die sich für mich in manchen Momenten auf erstaunliche Weise damit verbinden. Oder eigentlich nicht, da mich die Energie seitdem begleitet und ich sie bei den Channelings intensiv wahrnehmen kann.
Vielleicht ist gerade deshalb heute dieser starke Impuls entstanden, darüber zu schreiben.
Nicht als Verteidigung. Sondern als Ergänzung.
Das Channeling, das heute diesen Impuls ausgelöst hat
Das folgende Channeling war für mich heute besonders intensiv wahrnehmbar.
Während ich zuhörte, entstand der Wunsch, es nicht einfach wieder zu schließen und anschließend zum Alltag überzugehen ohne es weiter zu geben.
Ich wollte etwas davon festhalten.
Und vielleicht auch weitergeben.
Das Channeling von Sabine Sangitar auf YouTube ansehen
Wer neugierig ist, dem würde ich empfehlen, sich dafür tatsächlich ein wenig Zeit zu nehmen.
Vielleicht Kopfhörer aufzusetzen.Vielleicht eine Kerze anzuzünden. Und dann nicht danach zu suchen, was man fühlen sollte. Einfach zuhören oder eigentlich wahrnehmen – sich wahrnehmen. Ohne Beurteilung – ohne Denken!
Vielleicht geschieht etwas. Vielleicht auch nicht. Beides darf sein.
Wenn Musik Türen in der Erinnerung öffnet
Ein wesentlicher Teil meines Erlebens ist Musik.
Musik war für mich schon immer mehr als eine angenehme Begleitung. Manche Klänge scheinen einen Raum zu erreichen, zu dem Gedanken keinen unmittelbaren Zugang haben.
Einige Töne genügen – und plötzlich ist eine längst vergangene Zeit wieder nah.
Dabei erinnere ich mich nicht nur an ein Ereignis.
Ich erinnere mich manchmal beinahe an das Gefühl der damaligen Zeit.
Vielleicht kennen andere Menschen dieses Phänomen ebenfalls: Ein Lied erklingt, und für einen kurzen Augenblick sind wir wieder zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre jünger.
Ein Raum. Ein Mensch. Ein Sommer. Ein Abschied. Ein Augenblick des Glücks.
Alles ist plötzlich wieder da.
Bei Musik insgesamt und auch spiritueller Musik erlebe ich etwas Ähnliches.
Manche Klänge verbinden sich für mich mit jener Atmosphäre, die ich damals während der Einweihungen und Channelings im Reiki-Centrum wahrgenommen habe.
Nicht als konkrete Erinnerung an einen einzelnen Tag.
Eher als ein inneres Wiedererkennen.
Zwei Musikstücke, die mich besonders berühren
Deshalb möchte ich hier auch zwei Musikstücke festhalten, die für mich mit diesem Erleben verbunden sind.
Nicht nur für die Menschen, die diesen Beitrag lesen.
Auch ein wenig für mich selbst.
Damit ich irgendwann hierher zurückkehren, auf einen Link klicken und wieder lauschen kann.
Shiva Shambhu – Satyaa & Pari
„Shiva Shambhu“ auf YouTube anhören
Dieses Stück trägt für mich eine kraftvolle und zugleich fließende Qualität in sich.
In der hinduistischen Tradition gehört Shiva zu den großen göttlichen Gestalten und wird unter anderem mit Transformation und Erneuerung verbunden. Auch deshalb empfinde ich dieses Mantra als sehr passend zu Erfahrungen, in denen Altes sich lösen und etwas Neues entstehen darf.
Om Tara – Chloë Goodchild
Tara wiederum wird besonders im buddhistischen Kontext mit Mitgefühl und Befreiung verbunden.
Doch auch hier gilt für mich: Man muss die spirituellen Hintergründe nicht kennen, um Musik auf sich wirken zu lassen. Manchmal genügt es, die Augen zu schließen. Zu lauschen. Und zu beobachten, wohin uns ein Klang führt.
Muss man an Channeling glauben?
Vielleicht ist das sogar die falsche Frage.
Ich weiß, dass Menschen sehr unterschiedlich über Channeling denken.
Manche sind davon tief überzeugt. Andere betrachten es psychologisch. Wieder andere können überhaupt nichts damit anfangen oder begegnen dem Thema ausgesprochen kritisch.
Für mich muss niemand meine Sicht übernehmen.
Ich selbst habe im Laufe meines Lebens Erfahrungen gemacht, für die ich nicht immer eine wissenschaftliche Erklärung habe. Ich kann deshalb nur sagen:
So habe ich es erlebt.
Und diese Haltung empfinde ich als befreiend. Wir müssen nicht aus jeder spirituellen Erfahrung ein Dogma machen.
Wir dürfen staunen. Wir dürfen prüfen. Wir dürfen zweifeln.
Wir dürfen etwas annehmen und etwas anderes liegen lassen.
Und wir dürfen unserem eigenen Empfinden vertrauen, ohne daraus eine Wahrheit für alle anderen Menschen abzuleiten.
Vielleicht liegt gerade darin eine erwachsene Spiritualität.
Energie lässt sich manchmal schwer in Worte fassen
Wenn ich sage, dass ich während eines Channelings „Energie“ wahrnehme, weiß ich natürlich, dass dieses Wort sehr unterschiedlich verstanden werden kann.
Ich verwende es hier nicht als naturwissenschaftlichen Begriff.
Ich beschreibe damit meine persönliche Wahrnehmung.
Eine Veränderung der inneren Atmosphäre. Ein Kribbeln. Wärme. Weite. Manchmal eine tiefe Stille. Manchmal auch eine starke emotionale Berührung.
Es gibt Erfahrungen, die wir messen können. Und es gibt Erfahrungen, die zunächst einfach erlebt werden.
Beides muss sich für mich nicht gegenseitig bekämpfen.
Fast vierzig Jahre später
Wenn ich heute zurückblicke, berührt mich besonders eines:
Die junge Frau von 1987 konnte noch nicht wissen, wohin ihr Weg führen würde.
Sie konnte nicht wissen, welche Menschen kommen und wieder gehen würden.
Welche Krisen das Leben bereithalten würde.
Welche Bücher sie einmal lesen und schreiben würde.
Welche spirituellen Wege sie ausprobieren, verlassen oder weitergehen würde.
Sie wusste nur: Da ist etwas, das mich tief berührt.
Fast vierzig Jahre später kann ich sagen:
Dieses Empfinden ist geblieben. Es hat seine Formen verändert. Es ist reifer geworden. Vielleicht auch freier. Ich brauche heute weniger Antworten als damals.
Dafür habe ich mehr Achtung vor den Fragen bekommen. Und vielleicht ist genau das ein Geschenk des Älterwerdens.
Nicht mehr alles benennen zu müssen.
Eine Einladung – nicht mehr und nicht weniger
Vielleicht liest du diesen Beitrag, weil du Channelings schon lange kennst.
Vielleicht bist du neugierig.Vielleicht bist du skeptisch. Alles davon darf sein.
Wenn du möchtest, höre dir das Video an.
Nicht mit der Erwartung, etwas Bestimmtes erleben zu müssen. Sondern einfach mit Offenheit für deine eigene Wahrnehmung.
Vielleicht berühren dich die Worte. Vielleicht die Musik. Vielleicht entsteht Stille.Vielleicht geschieht gar nichts. Auch das ist eine Antwort.
Denn ein spiritueller Weg sollte uns meiner Meinung nach nicht von unserer eigenen Wahrnehmung entfernen. Er sollte uns näher zu ihr führen.
Danke
Zum Schluss möchte ich etwas sagen, das mir heute besonders am Herzen liegt. In großer Dankbarkeit auch für das Wirken der geistigen Welt.
Danke, Sabine Sangitar. Danke an Heiko El’Shara und das gesamte Team für euer langjähriges Wirken und für all das, was ihr Menschen zur Verfügung stellt.
Ich weiß nicht, welche Wege andere Menschen mit euren Channelings gegangen sind. Ich kann nur von meinem eigenen sprechen. Und auf diesem Weg gab es viele Momente, in denen ich die Energien eurer Channelings als intensiv, lichtvoll und berührend wahrgenommen habe.
Heute war der Impuls besonders stark, diese Erfahrung einmal öffentlich auszusprechen. Vielleicht erreicht dieser Beitrag genau den Menschen, der gerade neugierig geworden ist. Auch wenn ich Niemanden von euch persönlich kenne fühle ich mich dennoch sehr verbunden und der Gemeinschaft zugehörig.
Für alle die es interessiert – es gibt auch eine Facebook Gruppe und über die regelmäßigen Podcast Folgen freue ich mich ebenfalls sehr.
Vielleicht öffnet eines der Musikstücke eine Erinnerung. Vielleicht führt das Channeling zu einem stillen Augenblick. Oder vielleicht bleibt einfach nur ein Gedanke zurück:
Manche Wege beginnen vor vielen Jahren – und erst viel später erkennen wir den Lichtfaden, der sich durch all diese Jahre gezogen hat.
Und manchmal genügt ein Klang, damit er wieder sichtbar wird.
AN ÀNASHA – Eure Liz Taha’Maa
